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Import von Daten

Technische Aspekte

Überblick

getaiplan bietet umfassende Möglichkeiten, Daten effizient und flexibel in das System zu importieren oder aus dem System zu exportieren. Diese Datenoperationen können über die REST-API erfolgen, die eine standardisierte, robuste und leicht zugängliche Schnittstelle darstellt. Die API ermöglicht eine direkte und strukturierte Kommunikation zwischen getaiplan und externen Systemen.

Portationspläne

Die Verwaltung von Import- und Exportprozessen erfolgt über sogenannte Portationspläne. Ein Portationsplan definiert:

  • Verbindungen: Diese legen fest, wie getaiplan mit einem externen System interagiert, z. B. über eine direkte API-Schnittstelle oder eine Middleware.

  • Möglichkeiten: Welche Daten und in welchem Format sie übertragen werden.

  • Mapping: Das Datenformat und die Zuordnung der importierten bzw. exportierten Datenfelder.

Jede Verbindung muss spezifische Parameter enthalten, um sicherzustellen, dass der Austausch fehlerfrei und sicher erfolgt. Die Parameter werden in einem Key-Value-Paar-Format in einem Objekt bereitgestellt.


Anbindung von SAP und anderen Systemen

Die nahtlose Integration in bestehende Systeme, insbesondere SAP-Systeme, ist ein wichtiger Bestandteil von getaiplan. Hierfür bietet das System flexible Optionen:

  1. Middleware-Lösung:

    • SAP Cloud Connector: Baut eine RFC-Verbindung (Remote Function Call) zwischen getaiplan und einem bestehenden On-Premise-SAP-System auf. Die Anfragen werden über die Middleware weitergeleitet.

    • SAP Cloud Integration: Ermöglicht eine flexible und skalierbare Datenintegration, wobei zusätzliche Sicherheitsbeschränkungen wie die Beschränkung auf bestimmte RFC-Bausteine genutzt werden können.

  2. Direktverbindung:

    • Eine Middleware ist nicht zwingend erforderlich. Falls das externe System die nötigen Anforderungen erfüllt, kann getaiplan auch direkt angebunden werden. Diese Möglichkeit hängt jedoch stark von den technischen Gegebenheiten des jeweiligen Systems ab.


Technische Details

Datenformat

  • Eingabedaten: getaiplan akzeptiert als Standardformat JSON.

    • Content-Type: Die HTTP-Header des Requests müssen auf application/json gesetzt sein.

    • Body: Der JSON-String enthält die zu übertragenden Daten.

  • Flexibles Format: Je nach Mandant und Portationsplan kann das erwartete JSON-Format angepasst werden. Solange die JSON-Daten mit dem definierten Mapping übereinstimmen, ist getaiplan in der Lage, diese zu verarbeiten.

Mapping

Das Mapping wird auf Portationsplan-Ebene definiert. Es legt fest:

  • Struktur der Daten: Wie die Daten aufgebaut sind.

  • Zuordnung von Feldern: Welche JSON-Felder welche Bedeutung haben und wie sie zu getaiplan-Datenfeldern zugeordnet werden.


Identifikationsmerkmale

Die Zuordnung der Daten zu den richtigen Nutzern oder Entitäten erfolgt über eindeutige Identifikatoren:

  • Personalnummer: Sie ist das primäre identifizierende Merkmal. Jede Dateneinheit (Objekt) sollte eine Personalnummer enthalten.

    • Wenn die Personalnummer in einem Datenobjekt fehlt, wird sie im übergeordneten Elternobjekt gesucht.

  • Zusätzliche Identifikatoren: Für einige spezifische Daten können zusätzliche Idents oder Externe IDs verwendet werden, um eine präzisere Zuordnung zu ermöglichen.


Sicherheit und Flexibilität

Die Schnittstellen von getaiplan sind darauf ausgelegt, maximale Flexibilität zu gewährleisten, während Sicherheitsanforderungen eingehalten werden. Beispielsweise bietet der SAP Cloud Connector Sicherheitsmechanismen wie:

  • Limitierung auf spezifische RFC-Bausteine.

  • Kontrollierte Datenzugriffe, um die Integrität und Vertraulichkeit der übertragenen Informationen sicherzustellen.


Themenbereiche der Datenfelder

Mitarbeiterbezogene Daten

  1. Mitarbeiterstammdaten: Basisinformationen zu Mitarbeitern wie Name, Personalnummer, Abteilung und Kontaktdaten.

  2. Abwesenheiten: Informationen zu Urlaubszeiten, Krankheitstagen und anderen Abwesenheiten.

  3. Arbeitszeiten: Daten zu Arbeitsplänen, Schichtzeiten und erfassten Stunden.

  4. Schichten: Details zu Schichtplänen und den zugewiesenen Mitarbeitern.

  5. Stundenkonto: Übersicht über erfasste Arbeitsstunden und Überstunden der Mitarbeiter.

Produktions- und Projektbezogene Daten

  1. Fertigungsaufträge: Informationen zu geplanten und laufenden Fertigungsaufträgen.

  2. Produkte / Produktnutzung: Daten zu hergestellten Produkten und deren Verwendungszwecken.

  3. Fertigungszahlen: Berichte über Produktionsmengen und -kennzahlen.

  4. Projekte: Informationen zu laufenden oder geplanten Projekten mit Bezug zur Produktion.

Diese Gruppierung trennt klar zwischen personalbezogenen Informationen und den Daten, die direkt mit der Produktion oder Projekten in Zusammenhang stehen. Die neuen Gruppenbezeichnungen passen gut zu den Inhalten und schaffen eine logische Übersicht.

Antwort des Servers

Der Server antwortet immer mit einem HTTP Statuscode entsprechend der allgemein bekannten Statuscodes.

Wenn der Server die Daten empfangen und verarbeitet hat, wird immer mit einem 200 geantwortet.
Bei großen Datenpaketen kann es, je nach Konfiguration des Sendersystemes, auch zu einem Timeout (408) kommen.

Während Wartungsarbeiten (z.b. bei Systemupdates) wird ein 504 zurückgegeben.