Alles, was Du über Transferkennungen wissen musst
Transferkennungen helfen Dir, Daten in Deinem System korrekt zuzuordnen. Stell Dir vor, Du importierst Daten aus einem externen System wie SAP: Mithilfe der Transferkennungen weiß das System genau, wohin diese Daten gehören. Zum Beispiel können organisatorische Einheiten aus SAP auf die Firmenstruktur in getaiplan übertragen werden.
Falls keine Transferkennung vorhanden ist, nutzt das System den Titel des jeweiligen Elements, um die Daten zuzuordnen. Transferkennungen brauchst Du also nur, wenn Du spezielle Zuordnungen oder Einschränkungen vornehmen willst.
Wo und wie werden Transferkennungen genutzt?
Transferkennungen werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt, um Daten exakt zuzuordnen und Prozesse zu optimieren. Hier ist eine Übersicht der fünf Typen und deren Anwendung:
1. Firmenstruktur
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Werden beim Import von Mitarbeiterdaten genutzt.
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Helfen dabei, Mitarbeiter automatisch der richtigen Struktur zuzuordnen.
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Nicht zuordenbare Mitarbeiter werden auf der obersten Ebene importiert.
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Besonders praktisch bei komplexen Unternehmenshierarchien.
2. Abwesenheitstyp
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Dienen zur Filterung von Abwesenheiten beim Import und Export.
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Nur Abwesenheiten mit einer passenden Kennung werden verarbeitet.
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Ohne Kennung übernimmt das System alle Abwesenheiten standardmäßig.
3. Abwesenheitstyp-Anfrage
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Einsatz für noch nicht genehmigte Abwesenheitsanfragen.
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Funktioniert wie der Abwesenheitstyp, jedoch speziell für offene Anfragen.
4. Arbeitszeittyp
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Werden beim Import von Anwesenheitszeiten genutzt.
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Sorgen für die korrekte Zuordnung zu Arbeitszeittypen wie Überstunden oder Pausen.
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Ohne Kennung erfolgt die Zuordnung allgemein, was ungenaue Auswertungen verursachen kann.
5. Spezialwerte
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Enthalten Kennungen für festgelegte, nicht frei definierbare Werte.
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Abwesenheitslöschung: Wird beim Löschen von Abwesenheiten verwendet. Ohne Kennung greift die Standardkennung des Abwesenheitstyps.
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Schichtfrei: Nutzt Du für den Export von schichtfreien Einträgen. Ist keine Kennung gesetzt, bleibt das Feld leer.
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Wie richtest Du Transferkennungen ein?
Hier eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du Transferkennungen konfigurierst:
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Gehe in den Bereich "Transferpläne" in Deinen Einstellungen.
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Suche die passende Kategorie (z. B. Firmenstruktur oder Abwesenheitstyp).
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Füge die Transferkennungen hinzu, die Du benötigst. Achte darauf, dass sie eindeutig und passend sind.
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Speichere Deine Änderungen.
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Führe einen Testlauf durch, um sicherzustellen, dass alles wie gewünscht funktioniert.
Tipps, die Dir helfen
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Halte alles synchron: Achte darauf, dass die Transferkennungen in getaiplan und in Deinen externen Systemen übereinstimmen. Das vermeidet Fehler bei der Zuordnung.
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Teste Deine Einstellungen: Ein Probelauf kann Dir helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
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Notiere Standardkennungen: Wenn Du weißt, dass bestimmte Elemente keine Transferkennungen brauchen, halte dies in Deiner Dokumentation fest, damit Du nicht jedes Mal neu suchen musst.
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Frag nach Support: Bei Fragen oder Unsicherheiten steht Dir unser Team gerne zur Verfügung.