Workforce Management
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Gestaltung der Berechnung

Unsere KI kann durch Sie individuell eingestellt und auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden.

Hierbei werden vor allem die Gewichte angepasst, mit denen bestimmte Bedingungen beachtet werden.

Harte oder weiche Bedingungen

In den Einstellungen kann zwischen harten und weichen Bedingungen unterschieden werden.

Harte Bedingungen werden durch die KI nicht verletzt und sind damit äquivalent zu Regeln des Regelsystem.

Weiche Bedingungen führen die KI zu einer optimalen Lösung, die speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Wir haben diese eingeführt, da die optimale Lösung für jeden individuell anders ist. Es gibt keine universelle, perfekte Lösung. Die Antwort muss je nach Anforderungen und persönlichen und betrieblichen Wünschen verschieden sein. Mit den einstellbaren Bedingungen haben wir alle nötigen Werkzeuge an der Hand um dies zu ermöglichen.

Priorisierung

Harte Bedingungen arbeiten wie ein Filter auf den Lösungsraum und schneiden Teile dessen weg.
So ist z.B. eine Person mit fehlender Qualifikation keine valide Lösung und nicht Teil des Lösungsraumes für einen Bedarf.

Weiche Einstellungen

Die Priorisierung der eingestellten Anforderungen ist von oben nach unten.


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Priorisierung der Einstellungen

Die Priorisierung ist wie folgt:

We don't have a way to export this macro.

Der Gesamtwert wird gebildet aus der Summe der einzelnen Bedingungen:

We don't have a way to export this macro.

Sonstige, immer angewendete Elemente

Durchgehende Einplanung gemäß der Mindestarbeitszeit, mit Erweiterung auf tägliche Sollarbeitszeit von 8h

Das Ziel dieser Funktion ist die durchgehende Einplanung eines Mitarbeiter, sodass dieser die arbeitet, und dies unter den gegebenen Präferenzen geplant wird. Hierbei wird eine sehr starke Gewichtung auf die Präferenzen gelegt.

Hierfür wertet die KI laufend aus, ob der Mitarbeiter zum Betrachtungszeitpunkt als “aktuell arbeitend” gilt. Dies ist erfüllt, wenn der Mitarbeiter am vorherigen Betrachtungspunkt eingeplant war.
Daher unterscheiden wir folgend zwischen zwei Situationen, “Der Mitarbeiter gilt als eingeplant” und “Der Mitarbeiter gilt als NICHT eingeplant”

Der Mitarbeiter gilt als NICHT eingeplant

In diesem Fall bekommt der Mitarbeiter Kosten zugeteilt, entsprechend der Vorhersage, wie gut es für den Mitarbeiter wäre, an diesem Betrachtungszeitpunkt das Arbeiten zu beginnen. Ausschlaggebend hierfür sind die Mitarbeiter Präferenzen.
Falls keine Präferenzen gesetzt sind, wird ein Wert von 0.4 genutzt. Das ist Vergleichbar zu einem Mitarbeiter , dessen rollender 8 Stunden Zeitraum, zu 40%, auf einer Präferenz im Sinne von “Ich will hier arbeiten” liegt.

Zusätzlich wird noch betrachtet, wo über den ganzen Tag hinweg der beste Zeitraum für den Mitarbeiter gemäß seiner Präferenzen für eine Einplanung liegt. Entsprechend wir der aktuell Zeitraum, gemäß Mindestarbeitszeit, im Vergleich zum bestmöglichen Zeitraum, gewertet.

Der Mitarbeiter gilt als eingeplant

In diesem Fall wird unterschieden wie lange der Mitarbeiter bereits arbeitet.

Für den Fall, dass nicht genügend Mitarbeiter bereitstehen um den Bedarf zu decken, entscheidet die KI, welche Mitarbeiter möglichst etwas länger arbeiten sollen, oder kürzere Ruhezeiten in Kauf nehmen müssen. Diese Werte müssen sich jedoch weiterhin in den Bereichen der Regeln bewegen (Stichwort Mindestruhezeit und maximale tägliche Arbeitszeit).
Hierfür prüft die KI welche Mitarbeiter bereits kurze Ruhezeiten hatten, oder viele Überstunden geleistet haben um dies möglichst gerecht zu verteilen.

Entsprechend wird die Zielarbeitszeit für diese Mitarbeiter von 8 Stunden auf bis zu 10 Stunden erhöht.
Zusätzlich wird für jeden Mitarbeiter seine minimale Arbeitszeit gemäß der Regeln bestimmt.

Die Berechnung erfolgt dann wie folgt:

Für alle bereits eingeplanten Mitarbeiter die die fehlenden FTE abdecken sollen:

We don't have a way to export this macro.

Gewichtung der Bedarfe die der Mitarbeiter füllen kann

Ziel dieser Funktion ist, dass der Mitarbeiter möglichst auf einem Bedarf arbeitet, den nur durch diesen, oder durch wenige andere Mitarbeiter gedeckt werden können, sodass nicht Bedarfe frei bleiben.

Hierzu wird für jeden Bedarf berechnet, wie viele verschiedene Bedarfe der Mitarbeiter zum Anschauungszeitpunkt decken kann.
Und wie viele Mitarbeiter es für jeden Bedarf gibt.

Danach wird bestimmt, was das Verhältnis von “Bedarf mit den wenigsten möglichen Mitarbeiter” zu “aktuell betrachteten Bedarf” für den Mitarbeiter ist.
Den besten Wert bekommt also der Bedarf, den der Mitarbeiter füllen kann, aber möglichst wenige andere Mitarbeiter.

Dieses Verhältnis für den Bedarf b berechnet sich wie folgt:

We don't have a way to export this macro.

Regelmäßigkeit der Planung

Ziel dieser Funktion ist die Bedarfswechsel eines Mitarbeiters während einer Schicht zu minimieren und somit einen ruhigen Betrieb zu gewährleisten.

Hierfür werden die folgenden Werte bestimmt:

  1. Firmenstruktur auf der der Mitarbeiter in der Schicht am meisten arbeitet
    We don't have a way to export this macro.

  2. Funktion auf der der Mitarbeiter in der Schicht am meisten arbeitet
    We don't have a way to export this macro.

  3. Ob der Mitarbeiter bereits auf dem gleichen Bedarf arbeitet
    We don't have a way to export this macro.

Dies ergibt zusammen mit der folgenden Formel den Wert p:

We don't have a way to export this macro.

Gleichverteilung der Arbeitsstunden

In Deiner KI-gestützten Personaleinsatzplanung wird immer darauf geachtet, dass jeder Mitarbeiter langfristig möglichst die vertraglich vereinbarten Sollstunden erreicht. Dabei berücksichtigt das System automatisch unterschiedliche Arbeitszeitmodelle (z.B. Teilzeit vs. Vollzeit), sodass Mitarbeiter mit geringem Sollstundenumfang entsprechend weniger Stunden zugeteilt bekommen.

Im Tool wird folgende Formel verwendet, um die Fairness zu messen. Für jeden Mitarbeiter We don't have a way to export this macro. wird die Abweichung zwischen den bereits zugeteilten (geplanten) Stunden und den vertraglichen Sollstunden berechnet:

We don't have a way to export this macro.

  • We don't have a way to export this macro.: Die bisher zugeteilten (geplanten) Stunden im betrachteten Zeitraum (z.B. pro Woche).

  • We don't have a way to export this macro.​: Die vertraglich vereinbarten Sollstunden für denselben Zeitraum.

Je kleiner We don't have a way to export this macro. ist, näher ist der Mitarbeiter an seinen erwarteten Stunden. Da diese Funktion immer aktiv ist, versucht die KI automatisch, Abweichungen möglichst gering zu halten und sowohl Über- als auch Unterbelastungen zu vermeiden. Das Bedeutet, dass die KI versucht, dass alle Mitarbeiter einen ähnlichen Wert für We don't have a way to export this macro. haben.

Berechnung des Präferenzscores

Neben der Gleichverteilung aus dem Kapitel “Gleichverteilung der Arbeitsstunden“ und dem Bedarf (der immer erfüllt sein muss) berücksichtigt Deine KI automatisch die individuellen Wünsche der Mitarbeiter. Diese Wünsche werden intern über Farben in Präferenzscores umgewandelt. Dabei gilt die Reihenfolge Grün, Weiß, Gelb, Rot, die in einem möglichen Standardmodell wie folgt skaliert wird:

We don't have a way to export this macro.

Hinweis: Diese Werte sind ein Beispiel und können individuell angepasst werden, z.B. wenn Du Gelb schwächer oder Rot stärker bewerten möchtest.

Für jeden Zeitslot (z.B. Stunde oder Schicht), in dem eine Mitarbeiter We don't have a way to export this macro. arbeitet, wird der jeweilige Farbwert addiert. Der Gesamtpräferenzscore für Mitarbeiter We don't have a way to export this macro. ergibt sich dann als:

We don't have a way to export this macro.

wobei We don't have a way to export this macro. die Menge aller Zeitslots ist, in denen die Person eingeplant wurde.

Einbeziehung des Bedarfs und Gesamtbewertung

Um einen praktikablen Einsatzplan zu erstellen, berücksichtigt Deine KI neben der Gleichverteilung und den Präferenzen auch immer den Bedarf. Der Bedarf ist die Grundbedingung, dass der Betrieb reibungslos läuft. Erst wenn der Bedarf gedeckt ist, werden Fairness und Präferenzen optimiert.

Bedarf

Das System stellt sicher, dass zu jedem Zeitpunkt (z.B. pro Schicht oder Fertigungsauftrag) genügend qualifizierte Mitarbeiter eingeplant sind, um den Bedarf zu erfüllen. Dies kann man sich als Erfüllungsgrad We don't have a way to export this macro. vorstellen:

We don't have a way to export this macro.

wobei We don't have a way to export this macro. bedeutet, dass der Bedarf exakt gedeckt ist. Sobald der Bedarf unterschritten wird (We don't have a way to export this macro.), ist der Plan ungültig und wird von der KI verworfen.

Gesamtbewertungsfunktion für einen Mitarbeiter

Unsere KI berechnet mit den oben genannten Funktionen einen Gesamtbewertung für den Mitarbeiter i auf den Bedarf b. Diese ist wie folgt definiert.

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We don't have a way to export this macro.Gewichte, die festlegen, wie stark jedes Kriterium in die Bewertung einfließt.

Beispiel: Anwendung der neuen Bewertung

Nachfolgend ein Beispiel für drei Mitarbeiter (Anna, Benedikt, Elias), bei denen die anwesenden Stunden auf verschiedene Farben verteilt sind:

Mitarbeiter

Stunden anwesend

Stunden in grün (× +1)

Stunden in weiß (× 0)

Stunden in gelb (× -1)

Stunden in rot (× -2)

Neuer Wochen Score

Anna

40

13

23

3

1

20 %

Benedikt

42

22

5

6

9

-5 %

Elias

32

17

11

4

0

41 %

Der Wochen Score berechnet sich aus dem Verhältnis der gewichteten Stunden zu den gesamten anwesenden Stunden, multipliziert mit 100 %:

Stunde: St.

Wochen Score: WS

We don't have a way to export this macro.


  • Anna

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  • Benedikt

We don't have a way to export this macro.

  • Elias

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Diese Werte dienen der KI als Richtwert, um im Zusammenspiel mit Bedarf und Fairness einen optimalen Plan zu erstellen. Dadurch lassen sich sowohl betriebliche Anforderungen als auch die Wünsche und Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter möglichst gut in Einklang bringen.

Gesamtbewertungsfunktion für die gesamte Berechnung

Nach Sicherstellung des Bedarfs versucht die KI, einen möglichst guten Kompromiss aus Fairness und Mitarbeiterpräferenzen zu finden. Dies lässt sich mit einer Gesamtbewertungsfunktion ausdrücken:

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  • We don't have a way to export this macro.: Erfüllungsgrad des Bedarfs (muss ≥ 1 sein).

  • We don't have a way to export this macro.Gewicht für den Erfüllungsgrad des Bedarfes

Wichtig: Da der Bedarf eine harte Bedingung ist, wird in der Regel nur unter Plänen gewählt, bei denen We don't have a way to export this macro. . Anschließend entscheidet der Wert We don't have a way to export this macro. darüber, welcher Plan bevorzugt wird.

Fazit

  • Bedarf: Nicht verhandelbar – er bestimmt die Machbarkeit eines Plans.

  • Fairness: Reduziert Abweichungen von den Sollstunden.

  • Präferenzen: Erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit durch Berücksichtigung persönlicher Wünsche.

Deine KI integriert diese drei Aspekte in eine Gesamtbewertung und erzeugt so einen Dienstplan, der betriebliche Erfordernisse und individuelle Bedürfnisse gleichermaßen im Blick behält.